DZSU

Ihr Weg in die soziale Selbstständigkeit

Das Deutsche Zentrum für Sozialunternehmertum (DZSU) richtet sich gezielt an Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen, die den Schritt in die Selbstständigkeit planen. Sie profitieren von unseren fundierten Weiterbildungen, praxisnahen Konzepten und individuellen Beratungsangeboten. So verbinden Sie Ihre fachliche Expertise erfolgreich mit unternehmerischem Handeln und gestalten soziale Innovationen in Gemeinden, Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen.

Unser Angebot für Einzelpersonen

Der Weg zur DZSU-Zertifizierung

Grundausbildung

Ein digitales Anmeldeverfahren mit Motivationsfragen führt zu unserer Basisschulung. Diese umfasst drei Termine à zwei Stunden zu den Kernthemen:
  • BWL & Steuerrecht
  • Projektmanagement
  • Fachberatung & Supervision

Der erfolgreiche Abschluss wird mit einer DZSU-Zertifizierung nach DIN ISO 21001 bestätigt.

Umsetzungsphase

Nach der Grundausbildung unterstützen wir Sie mit 1:1-Coachings, die digital oder telefonisch stattfinden. Hierbei geht es um die konkrete Umsetzung Ihrer Ideen und den Aufbau Ihres Netzwerks.

Kontinuierliche Begleitung

Die quartalsweise Supervision in Kleingruppen bietet eine Plattform für kollegialen Austausch und die Besprechung von Fortschritten und Herausforderungen. Ab dem zweiten Jahr sind Zusatzqualifikationen verpflichtend, um Ihre Expertise weiter zu vertiefen.

Warum jetzt der Schritt in die Selbstständigkeit?

Die Gründe für eine Selbstständigkeit in der Sozialen Arbeit sind vielfältig und spiegeln tiefgreifende sozioökonomische und gesellschaftliche Veränderungen wider.

  • Veränderte Rahmenbedingungen: Seit den 1990er Jahren führen eine zunehmende Marktorientierung und Deregulierung im sozialen Sektor zu neuen Handlungsfeldern. Parallel dazu ermöglicht der Paradigmenwechsel von Sach- zu Geldleistungen (z. B. in der Pflege) Einzelunternehmern, maßgeschneiderte und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln.

  • Wachsender Bedarf und Outsourcing: Viele öffentliche und gemeinnützige Träger lagern Aufgaben zunehmend an externe Anbieter:innen aus, um effizienter zu arbeiten. In Bereichen wie Alter und Pflege, Gesundheit und Migration entstehen ständig neue Anforderungen, die durch spezialisierte, selbstständige Anbieter:innen flexibel bedient werden können.

  • Flexibilität und neue Chancen: Selbstständigkeit bietet nicht nur Kostenvorteile, sondern auch die Möglichkeit, schnell auf neue Bedürfnisse zu reagieren. Spezialisierung auf Nischenmärkte, bestimmte Zielgruppen oder regionale Besonderheiten ermöglicht es Ihnen, Wettbewerbsvorteile zu erzielen und innovative Dienstleistungsmodelle zu etablieren.

Die Selbstständigkeit ist eine attraktive Option, um auf diese Veränderungen zu reagieren, die eigene berufliche Vision zu verwirklichen und gleichzeitig die soziale Landschaft aktiv mitzugestalten.

Um die Qualität und Wirksamkeit unserer Programme sicherzustellen, setzen wir auf eine mehrstufige Evaluation.

unsere Methoden der Erfolgskontrolle

Selbstevaluation

Teilnehmer:innen führen zu Beginn und am Ende des Programms eine strukturierte Selbsteinschätzung durch, um die Entwicklung ihrer Kompetenzen, Motivation und ihres unternehmerischen Verständnisses zu messen.

Feedbackbögen

Nach jedem Modul geben die Teilnehmer:innen anonym Feedback zur Didaktik, Relevanz und Umsetzbarkeit der Inhalte.

Qualitative Interviews und Fallstudien

Durch vertiefende Interviews mit ausgewählten Teilnehmer:innen analysieren wir persönliche Entwicklungen und Wirkzusammenhänge.

Externe Evaluation

Ab dem zweiten Jahr kann in Zusammenarbeit mit einer Hochschule eine externe Wirkungsanalyse durchgeführt werden, etwa mittels Social Impact Reporting (SROI) oder dem Theory-of-Change-Modell.

Supervision

Die regelmäßige Supervision dient nicht nur der psychosozialen Begleitung, sondern auch der kontinuierlichen kollegialen Bewertung von Fortschritten und Herausforderungen.